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Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Keine Windkrafträder in der Nähe von Wachtberger Wohngebieten

23. August 2020

Die UWG vertritt weiterhin die Bürgermeinung: Keine Windräder in unmittelbarer Nähe der Ortschaften!

Bereits mehrfach wurde der Bereich zwischen Adendorf, Arzdorf und Fritzdorf als möglicher Standort von Windkraftanlagen identifiziert. Die UWG fordert eine gemeinsame Windvorrangzone in überregionaler Zusammenarbeit mit den Gemeinden Meckenheim, Rheinbach und Grafschaft. Diese überregionale Standortsuche wurde von der UWG bereits vorgeschlagen, von der Verwaltung nicht weiterverfolgt und von der Mehrheit der anderen Fraktionen abgelehnt. Das ist aber die sinnvollste Möglichkeit eine Verspargelung der Landschaft zu verhindern und alle betroffenen Ortschaften zu schützen.

Der Rat der Gemeinde war in den letzten Jahren nicht untätig. Ein beauftragtes Gutachten zur effektiven Windgewinnung in Wachtberg weist geeignete Flächen aus. Allerdings konnte aufgrund der Änderungen der genehmigungsfähigen Anlagenhöhen kein finaler Beschluss für den optimalen Standort gefasst werden.

Durch den im Koalitionsvertrag der aktuellen NRW Landesregierung vereinbarten Beschluss 2019 den Landesentwickungsplan zu ändern ist Wachtberg als Standort vorerst herausgefallen. Da Windkraftanlagen darin nur in einem Abstand von min. 1500 m zu Ortschaften errichten werden dürfen, ist dies wegen der dichten Besiedelung im Ländchen nicht möglich.

Durch die neuste Vorgabe aus Berlin, die Abstandsflächen zu Wohngebieten auf 1000 m zu verringern, steht Wachtberg nun wieder im Focus der Investoren. Jetzt liegt es an der Landesregierung. Sie kann ihr Wahlversprechen halten und die 1500 m-Regelung behält ihre Gültigkeit oder alles löst sich in Schall und Rauch auf. Das liegt jedoch nicht in Wachtberger Hand.

Dadurch das Wachtberg aktuell keine Windvorrangzone ausweist, besteht die Möglichkeit, dass Windkraftanlagenbetreiber jede Wachtberger Ortschaft in den Focus nimmt und planlos Windräder erstellt werden. Hier ist jetzt die Wachtberger Politik gefordert, schnell eine sinnvolle Fläche auszuweisen, um eine Landschaftsverschandelung zu verhindern.

Um es deutlich noch einmal hervorzuheben. Die UWG ist für den Ausbau und die Nutzung alternativer Energien -dazu gehören auch Windräder- und für eine Reduzierung der fossilen und der atomaren Energieanteile. Aber! Da wo es effizient und sinnvoll ist. Dazu wären z. B. Höhenlagen sicher eher geeignet.

Der Umwelt zu liebe sollten auch wir in Wachtberg dafür unseren Beitrag leisten. Dazu gibt es vielerlei Möglichkeiten und umsetzbare neue Ideen. Wie wäre es z.B. mit einer Anmietung privater Dachflächen durch unsere gemeindeeigene ENEWA für die Produktion gemeindeeigenen Stroms durch Fotovoltaik Anlagen? Wäre diese Investition des lokalen Stromanbieters nicht sinnvoller als die Investitionen in Windkraftanlagen am falschen Standort?

Die UWG wird sich weiterhin für die berechtigten Schutzbedürfnisse der Menschen in Wachtberg einsetzen, vor allem in Adendorf, Arzdorf und Fritzdorf; damit Mensch, Natur und der Wert des Wohn-Eigentums geschützt werden.

Allgemein

Berkumer Schulzentrum vom ÖPNV abgeschnitten; UWG sorgt sich um die Sicherheit der Kinder

21. Juni 2020

Der Ausschuss „Infrastruktur und Bau“ der Gemeinde Wachtberg hat sich in seiner jüngsten Sitzung -gegen die Stimmen der UWG- dafür ausgesprochen, die Haltestelle am Berkumer Schulzentrum aufzugeben und stattdessen die Haltestellen „Rathaus“ bzw. „Seniorenpark“ auf der Rathausstraße zu benutzen.

Das hat nicht nur zur Folge, dass die Schulkinder den langen Weg zwischen dem Schulzentrum und der Rathausstraße zurücklegen müssen, sondern insbesondere an den Haltestellen an der stark befahrenden Rathausstraße erheblichen Gefahren ausgesetzt sind.

Leider fanden die Argumente der UWG, die als einzige Partei gegen die Verlegung gestimmt hatte, bei den Ausschussmitgliedern und der Verwaltung kein Gehör.

  • Die Haltestellen an der Rathausstraße liegen an der stark befahrenen Hauptdurchgangsstraße (L 123) in Berkum. Die Kinder müssen dort verweilen; sie müssen die Straße queren. Es ist keinerlei Aufsicht garantiert.
  • Der längere Schulweg zum/vom Bus ist ungesichert. Die Idee, die Grundschüler von Eltern begleiten zu lassen und damit den Schulweg abzusichern, ist gut gemeint, wirft aber eine Fülle von zusätzlichen organisatorischen und rechtlichen Fragen auf.
  • Diese Veränderung wird das Problem der Elterntaxis (PKW-Verkehr vor der Schule) noch weiter verschärfen, da besorgte Eltern ihre Kinder nicht den Gefahren aussetzen möchten.
  • Eine Petition vieler betroffener und besorgter Eltern hätte im Ausschuss mehr Beachtung verdient gehabt.
  • Es gibt keinen behindertengerechten Zugang von der Rathausstraße zum Schulzentrum.

 

Darüber hinaus ist zu beachten, dass nicht nur das Schulzentrum vom ÖPNV abgeschnitten wird, sondern weitere wichtige Einrichtungen in Wachtberg. Dazu gehören u.a. kulturelle Veranstaltungen, das Hallenbad, die Sporthalle, Beach-Volley, Grillplatz, Tennisplätze. Es ist eben nicht nur ein Schul-, sondern auch ein Begegnungszentrum.

Viele alte Menschen leben im Limbachstift und sind auf den ÖPNV angewiesen. Ihre Situation wird sich damit verschlechtern, da sie zukünftig den langen Weg zur Rathausstraße zurückzulegen haben.

„Wir schaffen uns mit der Verlegung der Haltestelle mehr Probleme, als wir Vorteile daraus ziehen“, so der UWG-Fraktionsvorsitzende Joachim Mittweg. Und weiter: „Der Sicherheit und damit dem Wohl unserer Kinder sollten wir oberste Priorität einräumen. Wir setzen unsere Kinder einem enormen Sicherheitsrisiko aus. Dieser Preis ist uns zu hoch.“

Deshalb hatte die UWG den Vorschlag gemacht, vor der Schule einen Wendehammer für die Busse vorzusehen. Die Mittel für die geplante Erweiterung der Bushaltestelle am Rathaus sollten auf dieses Vorhaben umgelenkt werden. Das würde dann auch mit der ohnehin geplanten Umgestaltung des Schulvorplatzes korrespondieren. Der PWK-Verkehr sollte in diesem Bereich möglichst ferngehalten werden. Damit wäre auch das Ziel erreicht, den „Berkumer Weg“ auf den Rad- und landwirtschaftlichen Verkehr sowie den ÖPNV zu begrenzen und den Busverkehr von der „Oberdorfstraße“ zu verbannen.

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UWG Wachtberg geht mit starkem Team in die Kommunalwahl am 13. September

31. Mai 2020

In Ihrer jüngsten Mitgliederversammlung in Gimmersdorf wählten die UWG-Mitglieder ihre 19 Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahlbezirke und den zukünftigen Gemeinderat in Wachtberg.

Die UWG geht mit einem starken Team aus altbekannten und neuen Gesichtern in die kommende Legislaturperiode. Die erfahrenen politischen Kräfte werden durch eine Reihe jüngerer Bewerber, die gute Ideen für die UWG-Politik in Wachtberg einbringen, unterstützt.

Die gewählten Direktkandidaten der einzelnen Ortsteile sowie die Kandidat*innen der UWG-Reserveliste werden sich in Wachtberg weiterhin für bürgernahe und sachgerechte Entscheidungen in der Politik einsetzen.

Die UWG-Liste wird angeführt vom aktuellen Fraktionsvorsitzenden Joachim Mittweg aus Berkum. Auf den weiteren Plätzen folgen Wilfried Laupert und Angelika Schmidt aus Züllighoven, Bernd Wollin aus Pech, Hans Kirchner aus Gimmersdorf sowie Bernhard Luhmer aus Niederbachem.

„Auch dieses Mal ist es uns wieder gelungen, engagierte Bürgerinnen und Bürger als Kandidaten in allen Wachtberger Wahlkreisen für die UWG zu gewinnen“, äußert sich Joachim Mittweg zufrieden.

 „Ich bin davon überzeugt, dass die UWG mit diesem engagierten und kompetenten Team die erfolgreiche bürgernahe und unabhängige Politik fortsetzen wird und so die zukünftigen Vorhaben in Wachtberg entscheidend mitgestaltet“, so die Vorsitzende Doris Arenz.

Mit viel Engagement und Zuversicht geht die UWG in den bevorstehenden Wahlkampf und ist davon überzeugt, dass mit der Unterstützung der Wachtberger ein sehr gutes Ergebnis für den zukünftigen Gemeinderat erzielt werden kann.

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