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Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Berkumer Schulzentrum vom ÖPNV abgeschnitten; UWG sorgt sich um die Sicherheit der Kinder

21. Juni 2020

Der Ausschuss „Infrastruktur und Bau“ der Gemeinde Wachtberg hat sich in seiner jüngsten Sitzung -gegen die Stimmen der UWG- dafür ausgesprochen, die Haltestelle am Berkumer Schulzentrum aufzugeben und stattdessen die Haltestellen „Rathaus“ bzw. „Seniorenpark“ auf der Rathausstraße zu benutzen.

Das hat nicht nur zur Folge, dass die Schulkinder den langen Weg zwischen dem Schulzentrum und der Rathausstraße zurücklegen müssen, sondern insbesondere an den Haltestellen an der stark befahrenden Rathausstraße erheblichen Gefahren ausgesetzt sind.

Leider fanden die Argumente der UWG, die als einzige Partei gegen die Verlegung gestimmt hatte, bei den Ausschussmitgliedern und der Verwaltung kein Gehör.

  • Die Haltestellen an der Rathausstraße liegen an der stark befahrenen Hauptdurchgangsstraße (L 123) in Berkum. Die Kinder müssen dort verweilen; sie müssen die Straße queren. Es ist keinerlei Aufsicht garantiert.
  • Der längere Schulweg zum/vom Bus ist ungesichert. Die Idee, die Grundschüler von Eltern begleiten zu lassen und damit den Schulweg abzusichern, ist gut gemeint, wirft aber eine Fülle von zusätzlichen organisatorischen und rechtlichen Fragen auf.
  • Diese Veränderung wird das Problem der Elterntaxis (PKW-Verkehr vor der Schule) noch weiter verschärfen, da besorgte Eltern ihre Kinder nicht den Gefahren aussetzen möchten.
  • Eine Petition vieler betroffener und besorgter Eltern hätte im Ausschuss mehr Beachtung verdient gehabt.
  • Es gibt keinen behindertengerechten Zugang von der Rathausstraße zum Schulzentrum.

 

Darüber hinaus ist zu beachten, dass nicht nur das Schulzentrum vom ÖPNV abgeschnitten wird, sondern weitere wichtige Einrichtungen in Wachtberg. Dazu gehören u.a. kulturelle Veranstaltungen, das Hallenbad, die Sporthalle, Beach-Volley, Grillplatz, Tennisplätze. Es ist eben nicht nur ein Schul-, sondern auch ein Begegnungszentrum.

Viele alte Menschen leben im Limbachstift und sind auf den ÖPNV angewiesen. Ihre Situation wird sich damit verschlechtern, da sie zukünftig den langen Weg zur Rathausstraße zurückzulegen haben.

„Wir schaffen uns mit der Verlegung der Haltestelle mehr Probleme, als wir Vorteile daraus ziehen“, so der UWG-Fraktionsvorsitzende Joachim Mittweg. Und weiter: „Der Sicherheit und damit dem Wohl unserer Kinder sollten wir oberste Priorität einräumen. Wir setzen unsere Kinder einem enormen Sicherheitsrisiko aus. Dieser Preis ist uns zu hoch.“

Deshalb hatte die UWG den Vorschlag gemacht, vor der Schule einen Wendehammer für die Busse vorzusehen. Die Mittel für die geplante Erweiterung der Bushaltestelle am Rathaus sollten auf dieses Vorhaben umgelenkt werden. Das würde dann auch mit der ohnehin geplanten Umgestaltung des Schulvorplatzes korrespondieren. Der PWK-Verkehr sollte in diesem Bereich möglichst ferngehalten werden. Damit wäre auch das Ziel erreicht, den „Berkumer Weg“ auf den Rad- und landwirtschaftlichen Verkehr sowie den ÖPNV zu begrenzen und den Busverkehr von der „Oberdorfstraße“ zu verbannen.

Allgemein

UWG Wachtberg geht mit starkem Team in die Kommunalwahl am 13. September

31. Mai 2020

In Ihrer jüngsten Mitgliederversammlung in Gimmersdorf wählten die UWG-Mitglieder ihre 19 Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahlbezirke und den zukünftigen Gemeinderat in Wachtberg.

Die UWG geht mit einem starken Team aus altbekannten und neuen Gesichtern in die kommende Legislaturperiode. Die erfahrenen politischen Kräfte werden durch eine Reihe jüngerer Bewerber, die gute Ideen für die UWG-Politik in Wachtberg einbringen, unterstützt.

Die gewählten Direktkandidaten der einzelnen Ortsteile sowie die Kandidat*innen der UWG-Reserveliste werden sich in Wachtberg weiterhin für bürgernahe und sachgerechte Entscheidungen in der Politik einsetzen.

Die UWG-Liste wird angeführt vom aktuellen Fraktionsvorsitzenden Joachim Mittweg aus Berkum. Auf den weiteren Plätzen folgen Wilfried Laupert und Angelika Schmidt aus Züllighoven, Bernd Wollin aus Pech, Hans Kirchner aus Gimmersdorf sowie Bernhard Luhmer aus Niederbachem.

„Auch dieses Mal ist es uns wieder gelungen, engagierte Bürgerinnen und Bürger als Kandidaten in allen Wachtberger Wahlkreisen für die UWG zu gewinnen“, äußert sich Joachim Mittweg zufrieden.

 „Ich bin davon überzeugt, dass die UWG mit diesem engagierten und kompetenten Team die erfolgreiche bürgernahe und unabhängige Politik fortsetzen wird und so die zukünftigen Vorhaben in Wachtberg entscheidend mitgestaltet“, so die Vorsitzende Doris Arenz.

Mit viel Engagement und Zuversicht geht die UWG in den bevorstehenden Wahlkampf und ist davon überzeugt, dass mit der Unterstützung der Wachtberger ein sehr gutes Ergebnis für den zukünftigen Gemeinderat erzielt werden kann.

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Erstmalig geförderter Wohnungsbau in Wachtberg; UWG-Initiative im Planungs- und Umweltausschuss erfolgreich

2. Februar 2020

Dem Antrag der UWG, den geförderten Wohnungsbau in Wachtberg zu stärken und dadurch der gesteigerten Wohnraumnachfrage in diesem Segment nachzukommen sowie breiten Einkommensschichten bezahlbaren Wohnraum zu ermöglichen, hat der zuständige Ausschuss in seiner jüngsten Sitzung zugestimmt. Damit entsteht erstmalig in der Gemeinde ein neues Baugebiet, das verbindlich mindestens 20% geförderten Wohnraum für die Personengruppen bereithält, die sich ansonsten nicht aus eigener Kraft am Markt angemessen mit Wohnraum versorgen können. Die staatliche Wohnraumförderung ermöglicht sowohl die Bereitstellung preiswerter Mietwohnungen als auch die Möglichkeit, mit staatlichen Zuschüssen ein Eigenheim zu bauen, insbesondere für Familien mit Kindern.

Die UWG hatte den Antrag im Rahmen der Aufstellung des Bebauungsplanes „Brunnengarten/ Burg Odenhausen“ in Berkum (hinter „Schneiders Obsthof“) eingebracht. Die Initiative hatte das Ziel, das Angebot an bedarfsgerechtem, preisgünstigem und qualitätsvollem Wohnraum in Wachtberg zu erhöhen. „Gerade in Zeiten stark angespannter Wohnungsmärkte und steigender Mieten bietet das geplante Areal beste Voraussetzungen, ein sozial ausgewogenes Quartier mit anteiligem gefördertem Wohnungsbau zu ermöglichen“, so der UWG-Fraktionsvorsitzende Joachim Mittweg.

Die Profilierung Wachtbergs in der Region als hochwertiger Wohn- und Wirtschaftsstandort mit besonderer Gewichtung von Freizeit und Naherholung und die Nähe zu Bonn hat zweifellos eine anziehende Wirkung. Diese Entwicklung hat die Nachfrage nach Wohnraum in der Gemeinde insgesamt verstärkt. Die in den letzten Jahren entstandenen Bauvorhaben waren Folge dieser Bedarfszunahme. Verstärkte Nachfrage und die Zinsentwicklung haben den Wohnungsmarkt zunehmend zu einem Anbietermarkt gemacht und damit den Preis für Wohnraum steigen lassen. Damit besteht die Gefahr, dass Besserverdienende diejenigen verdrängen könnten, die sich Wohnraum zu diesen Preisen nicht leisten können. Für Bürger mit einem durchschnittlichen oder niedrigeren Einkommen wird das zu einem großen Problem. Der starke Zuzug von Flüchtlingen und ihre Integration in unsere Gesellschaft fordern die Wohnungswirtschaft und die Wohnungspolitik zusätzlich heraus.  

Der Fraktionsvorsitzende Joachim Mittweg betont: „Der UWG ist der gesellschaftliche und soziale Zusammenhalt in unserer Gemeinde wichtig. Auch junge Familien mit mehreren Kindern müssen sich Wohnen in Wachtberg leisten können. Die zunehmende Alterung der Bevölkerung und der demografische Wandel insgesamt haben ebenfalls Auswirkungen auf den Wohnraumbedarf. Was wir brauchen ist eine stärkere soziale Wohnbauförderung und damit mehr Wohnungsangebote.“

Die UWG wird sich auch zukünftig dafür einsetzen, bezahlbaren Wohnraum für breite Einkommensschichten in Wachtberg zu ermöglichen.

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