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Steter Tropfen höhlt den Stein – Happy End für Fritzdorfer Mobilfunkanschluss?

Seit Jahren bemüht sich die UWG, den „weißen Fleck“ auf der Wachtberger Mobilfunkkarte verschwinden zu lassen. Verschiedene Anträge und Anfragen der UWG in den politischen Gremien waren darauf gerichtet, den Ortsteil Fritzdorf an das Mobilfunknetz anzubinden und damit die vorhandene Versorgungs- und Sicherheitslücke zu schließen. Anfängliche Hoffnung wechselte mit Verzögerungen und Enttäuschungen.

Der Mobilfunk gehört längst zum Kommunikationsstandard in unserer Gesellschaft und hat das Festnetz an Bedeutung inzwischen überrundet. Eine wichtige Funktion kommt dem Mobilfunk auch bei Unfällen und dem Rettungswesen zu. Unfälle oder Notfälle können über das Mobilnetz von jeder beliebigen Stelle gemeldet werden. Außerdem werden Einsatzmaßnahmen zu Hilfeleistungen der Rettungsdienste – neben dem Funkverkehr – ergänzend über das Mobilfunknetz koordiniert. Ein funktionierendes und flächendeckendes Mobilfunknetz sollte daher zur Daseinsvorsorge einer Gemeinde gehören.

Die Entwicklung der letzten Zeit gibt Anlass zur Hoffnung, dass dieser völlig unbefriedigende Zustand in Fritzdorf bald beendet sein könnte. Im Frühjahr wurde der Antrag eines Mobilfunkanbieters zur Errichtung eines Funkmastes in der Region Fritzdorf – Adendorf im Planungs- und Umweltausschuss positiv beschieden. Noch ist der Mobilfunkmast, der ebenfalls zur Verbesserung der Netzabdeckung in Adendorf und Arzdorf beitragen soll, nicht errichtet. Nach allem, was bisher jedoch bekannt ist, soll jedoch zum 01.Juni des kommenden Jahres das Funkloch der Ortschaft Fritzdorf der Vergangenheit angehören.

„Wir freuen uns, dass nach längerer Zeit des Stillstandes nun Bewegung in dieses wichtige Vorhaben gekommen ist. Die Geduld der Fritzdorfer wurde arg strapaziert. Es wird höchste Zeit, dass dieser unhaltbare Zustand beendet und die Versorgungs- und Sicherheitslücke endlich geschlossen wird“, so der UWG-Fraktionsvorsitzende Joachim Mittweg.

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