Home > Allgemein > Stellungnahme der UWG zum „offenen Brief“ der Schulleitung der HDG-Hauptschule vom 08.12.2017 „Die Hans-Dietrich-Genscher-Schule in Wachtberg ist keine Einbahnstraße!“

Stellungnahme der UWG zum „offenen Brief“ der Schulleitung der HDG-Hauptschule vom 08.12.2017 „Die Hans-Dietrich-Genscher-Schule in Wachtberg ist keine Einbahnstraße!“

In diesem Papier, das – als Replik auf einen zuvor von der UWG veröffentlichen Presseartikel zum Thema „weiterführendes Schulangebot in Wachtberg“ – alle Mitglieder des Wachtberger Gemeinderates erhalten haben, werden der UWG Ansichten und Ziele unterstellt, die nicht unwidersprochen bleiben können.

Da ist u.a. die Rede von: „aktionistischem und publikumswirksamem Sperrfeuer; das Schulthema werde nicht ernst genommen; es werde das Ziel verfolgt, durch negative sogenannte Presseartikel die Schülerzahlen zu senken; es gäbe Verunglimpfungen gegenüber allen, die sich für oder in der Schule engagieren; Verbreitung von Unsicherheit und Klientelpolitik“.

Diese Unterstellungen und die Art des Umgangs mit diesem wichtigen bildungspolitischen Thema werden von der UWG ganz entschieden zurückgewiesen.

Das weiterführende Schulangebot ist ein Thema, das der UWG sehr am Herzen liegt. Wir fordern ein langfristiges, attraktives und vor allem ein individuelles Schulmodell, das allen Kindern in Wachtberg eine Chance bietet. Wir möchten, dass kein Kind auf der Strecke bleibt – dies wäre mit einer Gesamtschule gegeben.

Die Befürchtungen des Schulleiters Herrn Heimbach, die Gemeinschaftshauptschule in Wachtberg schließen zu wollen, sind unbegründet. Wir fordern lediglich eine Umstrukturierung des Modells, keine Schließung. Auch haben wir zu keiner Zeit versucht, Unsicherheit bei der Schulwahl zu säen. Wir nehmen allerdings die Wünsche der Eltern nach einem adäquaten Schulmodell für alle Leistungsniveaus sehr ernst und wir setzen uns weiterhin dafür ein, allen Kindern in Wachtberg ein attraktives Bildungsangebot zu ermöglichen. Dazu gehören auch die Einführung einer 2. Fremdsprache und der Ganztagesschulbetrieb.

Die genannten Stärken einer Hauptschule, können auch in einer Gesamtschule beibehalten und sogar noch weiter ausgebaut werden, z. B. müssten begabte Schüler nach der 7. Klasse nicht extra aufs Gymnasium wechseln, sondern können ihr Abitur in gewohnter Umgebung abschließen. So wird ein zusätzlicher Schulwechsel in der 7. Klasse vermieden.

Auch wir begrüßen das für Anfang des Jahres geplante Gespräch mit Herrn Heimbach, bei dem wir gemeinsam eine Lösung finden können, die bereits vorhandenen Stärken der Schule zu wahren und weiterzuentwickeln sowie eine individuelle Chancengleich für alle Kinder Wachtbergs zu gewährleisten.

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