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Große Hilfsbereitschaft für die Flutopfer – UWG unterstützt Initiativen und richtet den Blick nach vorn

Quer durch alle Bevölkerungsgruppen unserer Gemeinde geht die Hilfsbereitschaft für die Opfer des schweren Unwetters, das am letzten Wochenende Wachtberg heimgesucht und in vielen Ortschaften erhebliche Schäden hinterlassen hat. Anwohner sind durch Überschwemmungen schwer getroffen worden. Mobiliar und Gerätschaften vielen den Fluten zum Opfer. Teile der Infrastruktur sind zerstört. Das Ausmaß übertrifft alle bisherigen Schäden, die durch Starkregen zu beklagen waren.

Umso erfreulicher sind der große Zuspruch und die Hilfe von Nachbarn und Freunden. Eine Reihe verschiedenster Privatinitiativen leistet Unterstützung und sammelt Sach- und Geldspenden. Kinderflohmarkt, Hüpfburg, Versteigerungen, Kuchenverkauf sind nur einige der Angebote, deren Erlös den Flutopfern zugutekommt. Aber auch ortsansässige Betriebe haben Hilfe geleistet sowie Produkte und Geld gestiftet.

Ein besonderer Dank gilt den Einsatzkräften von Feuerwehr, DRK und THW sowie allen anderen freiwilligen Helfern für Ihren unermüdlichen Einsatz. Dabei hat sich erneut gezeigt, dass funktionierende Nachbarschaftshilfe das Gemeinwesen stärkt und fördert.

Anerkennung findet auch die Arbeit des Krisenstabes unter Leitung des Beigeordneten Jörg Ostermann, der schnell reagiert und die verschiedenen Aktivitäten bisher koordiniert hat. Erfreulich ist auch die Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten. Politik und Verwaltung, denn alle verfolgen das gleiche Ziel: Betroffenen schnell zu helfen und Schäden zu beseitigen.

Ein besonderes Lob gilt Landrat Sebastian Schuster (CDU), der das Technische Hilfswerk (THW) und die Bundeswehr um Unterstützung gebeten hatte. Der daraufhin erfolgte Bau der Ersatzbrücken innerhalb kürzester Zeit durch das THW war eine Meisterleitung.

„Neben den vorrangigen schnellen Hilfen für die betroffenen Bürger und der Beseitigung der Schäden, muss der Blick nach vorne gerichtet sein. Selbst wenn bisher schon einige Maßnahmen zum Hochwasserschutz auf den Weg gebracht wurden; das alles reicht nicht. Wir müssen mehr tun für den Schutz der Bürger. Dabei sind wir uns bewusst, dass eine vollständige Absicherung utopisch ist. Das Ziel aber sollte sein, die Auswirkungen von Starkregenereignissen so gering wie möglich zu halten. Beispielsweise ist darüber nachzudenken, ob Hangabflüsse nicht schon vor der Ortschaft abgefangen und kontrolliert um- und abgeleitet werden können. Inwieweit der „geschützte Anbau“ im Rahmen der landwirtschaftlichen Nutzung großer Flächen in diesem Zusammenhang von Bedeutung ist, wurde bereits am sogenannten „runden Tisch“ thematisiert. Es ist sicherlich auch für die Hausbesitzer empfehlenswert, privat Vorsorge für die besonders gefährdeten Häuser zu treffen“, so UWG-Fraktionsvorsitzender Joachim Mittweg, „denn diese Starkregenereignisse werden wir in den kommenden Jahren sicherlich noch häufiger erleben.“

Daher möchte die UWG das Thema „Starkregen/Hangabflüsse“ wieder verstärkt in den Fokus der Tagespolitik rücken und konstruktiv an einer dauerhaften, zukunftsorientierten und wirtschaftlichen Lösung mitarbeiten.

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