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Fritzdorf noch immer ohne Mobilfunk – UWG fordert umgehenden Versorgungsanschluss

Der Wachtberger Ortsteil Fritzdorf stellt immer noch einen „weißen Fleck“ auf der Mobilfunkkarte dar. Durch die ungünstige geografische Lage der vorhandenen Sendemasten ist es derzeit nicht möglich, diesen Ortsteil stabil zu versorgen.

Der Mobilfunk gehört längst zum Kommunikationsstandard in unserer Gesellschaft und hat das Festnetz an Bedeutung inzwischen überrundet. Eine wichtige Funktion kommt dem Mobilfunk auch bei Unfällen und dem Rettungswesen zu. Unfälle oder Notfälle können über das Mobilnetz von jeder beliebigen Stelle gemeldet werden. Außerdem werden Einsatzmaßnahmen zu Hilfeleistungen der Rettungsdienste – neben dem Funkverkehr – ergänzend über das Mobilfunknetz koordiniert. Ein funktionierendes und flächendeckendes Mobilfunknetz sollte daher zur Daseinsvorsorge einer Gemeinde gehören.

Die UWG Fraktion misst dem Schließen der bestehenden Funklöcher in Wachtberg eine hohe Priorität bei. Deshalb hat sie im zuständigen Ausschuss verschiedentlich Anträge und Anfragen an die Verwaltung gerichtet. Zunächst ließ die Antwort von Herrn Ostermann, Beigeordneter unserer Gemeinde, hoffen, dass es innerhalb einer überschaubaren Zeitspanne eine Lösung geben könnte. Die Verwaltung hatte Kontakt zu diversen Mobilfunkanbietern und die Unterzeichnung eines Mietvertrages zwischen E-Plus und einem Grundstückseigentümer stand laut Information von Herrn Ostermann unmittelbar bevor. Dann mussten wir allerdings von der Verwaltung erfahren, dass die Mobilfunkanbindung von Fritzdorf erneut in weite Ferne gerückt sei. Der Betreiber E-Plus, der einen Mobilfunkmast bauen wollte, habe aufgrund einer Fusionierung vom Vorhaben Abstand genommen. Zurzeit gäbe es keine Aussicht, hier eine Verbesserung herbeizuführen. Die UWG kann und will nicht akzeptieren, dass die Verwaltung nicht aktiver nach einer Lösung für dieses Problem sucht, sondern den jetzigen unbefriedigenden Zustand des Netzes als gegeben hinnimmt.

Mittlerweile ist ein weiteres Jahr vergangen, ohne dass etwas geschehen ist. „Das ist ein unhaltbarer Zustand für die Fritzdorfer Bürger“, so der UWG-Fraktionsvorsitzende Joachim Mittweg. „Es wird höchste Zeit, dass diese Versorgungs- und Sicherheitslücke endlich geschlossen wird. Mit den gescheiterten Versuchen der Verwaltung können wir uns nicht zufrieden geben. Dann muss die Gemeinde dafür sorgen, dass eine technische und wirtschaftliche Lösung – gemeinsam mit den Mobilfunkanbietern – gefunden wird. Deshalb wird die UWG für den kommenden Haushalt entsprechende Mittel beantragen.“

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