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UWG informiert über das Sportentwicklungskonzept

28. Januar 2014

Die UWG begrüßt das Sportentwicklungskonzept von  Herrn Prof. Thieme mit seiner informativen Ist-Analyse und seinen zukunftsweisenden Empfehlungen für die sportliche Entwicklung in der  Gemeinde Wachtberg. Wir halten sie für wichtig und sind der Meinung, dass sie allen Wachtbergern bekannt gemacht werden sollen. Mit diesem Kommentar wollen wir dazu beitragen.

Das Konzept enthält bereits bekannte und neue Vorschläge, aber leider erlaubt die derzeitige Haushaltssituation Wachtbergs nur kleine Schritte zu  optimal ausgestatteten Sportstätten. Wie vom Institut für Sportmanagement dargelegt, müssen weitere Finanzierungsmöglichkeiten angeregt und gesucht werden, wie beispielsweise Beteiligung durch die Krankenkassen. Wünschenswert wäre eine bundesweite kommunale Sportstiftung aus dem Gesundheitsbereich und privates Sponsoring.

Prof. Thiemes  sportliche Empfehlungen beginnen bereits im Kindergarten mit der Durchführung von flächendeckenden Motoriktests um Talente und Defizite zu erkennen sowie mit der Vernetzung der Akteure durch einen „Runden Tisch des Wachtberger Sports“ an dem sich die Vertreter der Kindergärten, Schulen, Sportvereine (Wachtberg hat 51 normierte Sportstätten und 152 Sportstättennebenanlagen) und der Gemeindeverwaltung wenigstens 2 Mal jährlich treffen. Relativ kostengünstig bzw. kostenneutral und zeitnah lässt sich aus Sicht der UWG u.a. folgendes verwirklichen:

Fairere Verteilung der Ressourcen (z.B. Führung der Hallenbücher mit den exakten Zeiten zur Vermeidung von Leerzeiten;

besseres Nutzungsmanagement auf den Sportplätzen; Entlastung der Sportpauschale)

Wiedereinführung der Sportlerehrung

Mehr Öffnungszeiten im Schwimmbad (Abfrage von Frühschwimmerinteresse)

Sportliche Ausgestaltung der Schulhöfe

Sporteinbindung der VHS als Angebot für bislang bewegungsfernere Gruppen

Ausbau der Sportinformationen durch die Gemeindeverwaltung im Internet

Schon  1999 vertrat die UWG die Meinung, dass Kunstrasenplätze für die Fussball treibenden Vereine unverzichtbar sind. Wir sehen uns durch die Bewertung Prof. Thiemes bestätigt, der darlegt, dass durch weiteres Aufschieben die Entwicklung der Vereine in Niederbachem, Villip und Adendorf gefährdet ist. Belegt ist dies durch die totale Auslastung des Berkumer  Kunstrasenplatzes. Kunstrasenplätze werden verständlicherweise bevorzugt. In Berkum fehlt jetzt allerdings ein Bolzplatz. Eine geeignete Finanzierung ist über die Gründung eines „Betriebes gewerblicher Art“ möglich, wie vom SV Niederbachem vorgeschlagen.  Entsprechend der Leistungsfähigkeit der Vereine kommen zwei Lösungen des Problems in Betracht, die von den Akteuren vor Ort zu prüfen sind.

Sollten Sie sich aufgrund dieser Kurzinformation für das Gesamtkonzept interessieren, so sendet Ihnen die UWG Wachtberg gerne eine Kopie zu. Erreichbar sind:

Ursula Schöpf  Tel.0228/343523; E-Mail: ursulaschoepfhal@t-online.de

Michael Boldt Tel. 0162/2062932; E-Mail: mi.boldt@me.com

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