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Kinder und Jugendliche sind die Zukunft Wachtbergs

15. August 2013

Anmerkungen zur Entwicklung Wachtberger Kindergärten und Schulen

Kinder und Jugendliche sind die Zukunft Wachtbergs. Nach  Auffassung der UWG kann die Arbeit für Kinder und Jugendliche  im Bereich der Betreuung, Erziehung und Bildung nicht nur verwaltet werden sondern sie muss weiterentwickelt und gestaltet werden. Es soll eine  Verzahnung von Bildung, Betreuung und Erziehung in den Kindertagesstätten und Schulen angestrebt werden. Diesen Standpunkt vertritt die UWG, denn in beiden Lern- und Lebensräumen müssen sie nachhaltig gestaltet werden, um die Zukunftschancen der Kinder aus allen sozialen Schichten zu verbessern.

Von Seiten der UWG wird seit Jahren die Erarbeitung eines Wachtberger Konzepts für die Kindergärten und Kindertagesstätten gefordert. An Konzepten zur Sportstättennutzung und zum demographischen Wandel wird gearbeitet. Warum wird das für die Zukunftschancen der Kinder dringend notwendige Konzept von Politik und Verwaltung nicht angegangen? Einige Elemente für ein solches Konzept sind u.a. die Bedarfsplanung, Personalfragen, pädagogische Ziele, ihre Entwicklung und Überprüfung, Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen und die Fortbildung der pädagogischen Arbeitskräfte.

Im Augenblick fehlt den Kindergärten die Beratung und Betreuung durch eine pädagogische Fachkraft. Sie ist jedoch nach Meinung der UWG dauerhaft nötig. Die Erzieherinnen müssen sich auf die Arbeit mit Kindern unter drei Jahren neu einstellen, und somit ist hier Fortbildung und Zusammenarbeit gefragt. Es darf nicht vergessen werden, dass Kindertagesstätten wichtige Bildungseinrichtungen sind, die sich immer neu an den Entwicklungsbedürfnissen der Kinder orientieren müssen. Eine augenblickliche Überbelegung im U-3-Bereich ist zügig abzubauen und die Entwicklung dieses Bereichs ist nicht zu vergessen. Es muss darauf geachtet werden, dass die verschiedenen vorschulischen Einrichtungen in ihrer Zusammenarbeit profitieren und diese ermöglicht wird.  Die Kooperation darf sich nicht nur auf die Abwicklung der Sprachtests beschränken sondern muss darüber hinaus im Sinne der Kinder pädagogisch gestaltet werden, damit ein unproblematischer Übergang vom Kiga zur Grundschule stattfindet.

2003 gab es die erste OGS im linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis in Wachtberg. In Wachtberg ist die Entwicklung weiter gegangen. Als nächster Schritt zur Grundschule und  OGS mit verschiedenen Trägern steht die Schaffung einer ersten gebundenen Ganztagsschule an. Sie ist eine wichtige Entwicklung in der Schullandschaft Wachtbergs.

Gleichzeitig müssen dringende Entscheidungen über die Erneuerung und Entwicklung eines neuen Medienkonzepts an unserer Schule getroffen werden, damit unsere Kinder in der Arbeitswelt bestehen können. Die Weiterentwicklung der Sekundarschule zu einer Ganztagsschule steht nichts im Wege. Im Einklang der familiale Lebensformen und einem zeitgemäßen öffentlichen Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsangebot  ist der Übergang zwischen der Grundschule und der Sekundarschule zu verbessern. Das Thema der Inklusion ist ein Diskussionspunkt  der Zukunft für alle pädagogischen Einrichtungen. Es sollte jetzt aufgegriffen werden, damit es sinnvoll und mit Bedacht bearbeitet wird.

Durch eine gute Zusammenarbeit von Schulen, Kindergärten, Verwaltung und Politik kann erreicht werden, dass Betreuung, Erziehung und Bildung eine besondere Wachtberger Komponente bekommen. Wachtberg als Lebensraum, seine Geschichte, Landschaft und Entwicklung sollten im Lernen der Kinder dazu auch eine Rolle spielen. Kinder und Jugendliche gestalten die Kultur in einer Gemeinde mit. Die beiden Kinderkulturtage haben das deutlich bewiesen. Wenn Kindertagesstätten und Schulen in diesem Sinne altersgerecht unter der Anleitung Ihrer Pädagogen weiterarbeiten, leisten sie einen wichtigen Beitrag „zur Kultur von unten“ in Wachtberg.

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