Auf Einladung der UWG Wachtberg kamen die Kreistagsmitglieder Maria-Luise Streng (Alfter) und Hermann-Josef Nöthen (Meckenheim)und ihr Geschäftsführer Rolf Böhmer in die Gemeinde Wachtberg. Das Treffen diente dem gegenseitigen kennen lernen, dem Erfahrungsaustausch und der Erörterung Wachtberger- und Kreisthemen. Vereinbart wurden ein regelmäßiger Informationsaustausch und eine engere Zusammenarbeit. Zur Sprache kamen die hohen Kosten des Jugendamtes, das beim Kreis angesiedelt ist, die kommunale Schuldensituation, der Ausbau des Kindergartenangebotes mit U 3- Unterbringung in den einzelnen Orten, der Geburtenrückgang und die damit verbundenen Probleme der Schulen insbesondere in der Sekundarstufe sowie dem Wunsch vieler Eltern, dass der Schultourismus baldmöglichst beendet wird. Eine weiterführende Schule mit dem Angebot eines gymnasialen Schulabschlusses sollte auch in Wachtberg eingerichtet werden. Um die schon lange gewünschte Verkehrsberuhigung in Oberbachem will man sich bevorzugt kümmern.

von links nach rechts: Herr und Frau Nöthen, Frau Streng, Herr Böhmer.
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Von einem aufmerksamen Werthhovener Bürger wurde unsere Fraktion vor Wochen auf den neuen Dienst „Street View“ von Google hingewiesen und seine möglichen negativen Konsequenzen. Wir bedanken uns dafür und haben die Entwicklung aufmerksam verfolgt und in der Fraktion beraten. Die UWG beschloss, den Bürgerinnen und Bürgern beim Schutz ihrer Privatsphäre behilflich zu sein und bat in einem Schreiben den Bürgermeister um entsprechende Unterstützung. Nach vielen Protesten sagte das Unternehmen Google im Rahmen des Verbraucherschutzes zu, Bürgerinnen und Bürgern Gelegenheit zum Widerspruch zu geben. Damit kann eine vollständige Unkenntlichmachung der Anwesen erreicht werden. Google arbeitet derzeit an einem Verfahren, mit dessen Hilfe dem Widerspruch das korrekte Bildmaterial zugeordnet werden kann. Der neue Dienst „Street View“ soll in Deutschland erst starten, wenn alle Widersprüche abgearbeitet sind.
Wer eine Veröffentlichung seiner Privatsphäre im Internet, über diesen Dienst nicht wünscht, dem wird geraten, vorsorglich zu widersprechen. Dies kann auch über Eintragungen in Sammellisten geschehen.
Deshalb bittet die UWG-Fraktion den Bürgermeister, baldmöglichst den Wachtbergerinnen und Wachtbergern im Rathaus Sammellisten anzubieten sowie das genaue Verfahren zu eruieren und über die Presse bekannt zu machen.
Mittlerweile liegen entsprechende Sammellisten im Rathaus aus.
Über die Homepage www.verbraucherministerium. de erhält man ausführliche Informationen über Sachstand und aktuelle Planungen von Google „Street View“.
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