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Die Entwicklung der Wachtberger Schullandschaft in den nächsten Jahren

16. August 2009

Einer der wichtigsten kommunalpolitischen Schwerpunkte in Wachtberg für die nächsten Jahre wird die Schul- und Kindergartenpolitik sein. Aufgrund der sinkenden Geburtenrate benötigen wir dringend ein Konzept, um die einzelnen Schulstandorte zu sichern.

An vier von fünf Grundschulen hat die Gemeinde Wachtberg als Schulträger in den letzten Jahren die offene Ganztagsschule eingeführt. Nun gilt es die qualitative Entwicklung der Nachmittagszeit zu unterstützen.

In der nächsten Legislaturperiode des Rates werden einige Schulleiter(innen)stellen neu zu besetzen sein. Bei einigen hundert offenen Funktionsstellen in NRW wird es weiterhin sehr schwer sein, gute Schuleiter zu bekommen. Hier ist frühzeitiges Engagement gefordert.

Das größte Problem ist aber der Erhalt einer weiterführenden Schule in Wachtberg. Die Hauptschule ist wegen sinkender Schülerzahlen in ihrem Bestand gefährdet. Um Wachtberger Schülern auch in Zukunft eine attraktive Schule in Wohnortnähe zu bieten, gibt es zwei mögliche Schulformen:

  • Erstens die Verbundschule. Das sind Haupt- und Realschulzweig an einem Ort. Diese  Schulform wird zur Zeit von allen Fraktionen im Rat gefordert.
  • Zweitens die Gesamtschule. Hier wird innerhalb einer Schule differenziert. In Wachtberg käme diese Schulform für die Klassen fünf bis zehn in Betracht.

Die UWG ist unabhängig und frei von ideologischen Vorbehalten, wir halten auch die Gesamtschule für eine gute Alternative zur gefährdeten Hauptschule.

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