Stellungnahme der UWG zum „offenen Brief“ der Schulleitung der HDG-Hauptschule vom 08.12.2017 „Die Hans-Dietrich-Genscher-Schule in Wachtberg ist keine Einbahnstraße!“

31. Dezember 2017

In diesem Papier, das – als Replik auf einen zuvor von der UWG veröffentlichen Presseartikel zum Thema „weiterführendes Schulangebot in Wachtberg“ – alle Mitglieder des Wachtberger Gemeinderates erhalten haben, werden der UWG Ansichten und Ziele unterstellt, die nicht unwidersprochen bleiben können.

Da ist u.a. die Rede von: „aktionistischem und publikumswirksamem Sperrfeuer; das Schulthema werde nicht ernst genommen; es werde das Ziel verfolgt, durch negative sogenannte Presseartikel die Schülerzahlen zu senken; es gäbe Verunglimpfungen gegenüber allen, die sich für oder in der Schule engagieren; Verbreitung von Unsicherheit und Klientelpolitik“.

Diese Unterstellungen und die Art des Umgangs mit diesem wichtigen bildungspolitischen Thema werden von der UWG ganz entschieden zurückgewiesen.

Das weiterführende Schulangebot ist ein Thema, das der UWG sehr am Herzen liegt. Wir fordern ein langfristiges, attraktives und vor allem ein individuelles Schulmodell, das allen Kindern in Wachtberg eine Chance bietet. Wir möchten, dass kein Kind auf der Strecke bleibt – dies wäre mit einer Gesamtschule gegeben.

Die Befürchtungen des Schulleiters Herrn Heimbach, die Gemeinschaftshauptschule in Wachtberg schließen zu wollen, sind unbegründet. Wir fordern lediglich eine Umstrukturierung des Modells, keine Schließung. Auch haben wir zu keiner Zeit versucht, Unsicherheit bei der Schulwahl zu säen. Wir nehmen allerdings die Wünsche der Eltern nach einem adäquaten Schulmodell für alle Leistungsniveaus sehr ernst und wir setzen uns weiterhin dafür ein, allen Kindern in Wachtberg ein attraktives Bildungsangebot zu ermöglichen. Dazu gehören auch die Einführung einer 2. Fremdsprache und der Ganztagesschulbetrieb.

Die genannten Stärken einer Hauptschule, können auch in einer Gesamtschule beibehalten und sogar noch weiter ausgebaut werden, z. B. müssten begabte Schüler nach der 7. Klasse nicht extra aufs Gymnasium wechseln, sondern können ihr Abitur in gewohnter Umgebung abschließen. So wird ein zusätzlicher Schulwechsel in der 7. Klasse vermieden.

Auch wir begrüßen das für Anfang des Jahres geplante Gespräch mit Herrn Heimbach, bei dem wir gemeinsam eine Lösung finden können, die bereits vorhandenen Stärken der Schule zu wahren und weiterzuentwickeln sowie eine individuelle Chancengleich für alle Kinder Wachtbergs zu gewährleisten.

Allgemein

Stellungnahme der UWG zum Presseartikel im GA „Leiter wehrt sich gegen Abgesang auf Wachtberger Hauptschule“ vom 21.12.2017

31. Dezember 2017

Das weiterführende Schulangebot ist ein Thema, das der UWG sehr am Herzen liegt. Wir fordern ein langfristiges, attraktives und vor allem ein individuelles Schulmodell, das allen Kindern in Wachtberg eine Chance bietet. Wir möchten, dass kein Kind auf der Strecke bleibt – dies wäre mit einer Gesamtschule gegeben.

Die Befürchtungen von Herrn Heimbach, die Gemeinschaftshauptschule in Wachtberg schließen zu wollen, sind unbegründet. Wir fordern lediglich eine Umstrukturierung des Modells, keine Schließung. Auch haben wir zu keiner Zeit versucht, Unsicherheit bei der Schulwahl zu säen. Wir nehmen allerdings die Wünsche der Eltern nach einem adäquaten Schulmodell für alle Leistungsniveaus sehr ernst und wir setzen uns weiterhin dafür ein, allen Kindern in Wachtberg ein attraktives Bildungsangebot zu ermöglichen. Dazu gehören auch die Einführung einer 2. Fremdsprache und der Ganztagsschulbetrieb.

Die genannten Stärken einer Hauptschule, können auch in einer Gesamtschule beibehalten und sogar noch weiter ausgebaut werden, z. B. müssten begabte Schüler nach der 7. Klasse nicht extra aufs Gymnasium wechseln, sondern können ihr Abitur in gewohnter Umgebung abschließen. So wird ein zusätzlicher Schulwechsel in der 7. Klasse vermieden.

Auch wir begrüßen ein gemeinsames Gespräch mit Herrn Heimbach, bei dem wir gemeinsam eine Lösung finden können, die bereits vorhandenen Stärken der Schule zu wahren und weiterzuentwickeln sowie eine individuelle Chancengleich für alle Kinder Wachtbergs zu gewährleisten.

Allgemein

Wachtberg wächst und das weiterführende Schulangebot hinkt hinterher; Schüler müssen weite Wege in Kauf nehmen

26. November 2017

Die neusten Zahlen belegen, dass die Nachfrage nach KiTa-Plätzen weiter zunehmen wird. Die Gemeinde kommt kaum nach, entsprechende Plätze für die Kleinen zu schaffen. Das Gewerbegebiet hat sich so gut entwickelt, dass die nächste Erweiterung ansteht und neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Junge Familien könnten in Wachtberg weiterhin einen idealen Wohnsitz sehen, wäre da nicht das unzureichende Angebot an weiterführenden Schulen.

Die jetzigen Kindergartenkinder werden schulpflichtig und mit der Entscheidung zugunsten eines weiterführenden Bildungsweges müssen sie die Angebote der angrenzenden Kommunen wählen. Weite Schulwege und lange Fahrzeiten nehmen die Eltern in Kauf, da der  „moderne“ Standort Wachtberg kein attraktives weiterführendes Schulangebot bereithält und stattdessen nur die eingeschränkten und unflexiblen Möglichkeiten der Hans-Dietrich-Genscher-Schule bietet. Da ist es nicht verwunderlich, dass die Prognose der Schülerzahlen für diese Schule sehr unerfreulich ausfällt.

Obwohl alle Parteien im Bund, dem Land und den Kommunen die Bildung immer wieder als vorrangiges Thema benennen, wird in Wachtberg  nicht in die Zukunft geschaut. Ist sich die Politik in Wachtberg der Verantwortung für die Kinder nicht bewusst? Sollten nicht Partikularinteressen zugunsten allgemeiner Bedürfnisse zurückgestellt werden?

Seit Jahren kämpft die UWG in Wachtberg um ein Schulmodell, dass allen Kindern die individuelle Chance bietet, alle Möglichkeiten bis hin zum Abitur auszuschöpfen. Die Attraktivität unserer Gemeinde zeigt sich u.a. bei der Ansiedlung von Handel und Gewerbe sowie bei der Wohngebietsentwicklung. Was hinterher hinkt ist ein fehlendes attraktives weiterführendes Schulangebot für unsere Kinder. Sie sind die Zukunft von Wachtberg und die Politik sollte nicht die Augen davor verschließen. Hier müssen unbedingt alle Möglichkeiten zielführend in Angriff genommen werden. Der erste Schritt könnte ein Teilstandort einer Gesamtschule sein, wie es die SPD jüngst zur Prüfung beantragt hat.

Die UWG wird sich auch weiterhin dafür einsetzen, dass den Kindern in Wachtberg ein weiterführendes Bildungsangebot bis hin zum Abitur ermöglicht wird. Jede Chance, das Auslaufmodell Hauptschule in eine attraktive Gesamtschule umzustrukturieren, sollte ergriffen werden.

Die UWG wünscht allen Wachtberger Bürgern  ein friedvolles Weihnachtsfest und ein gesundes Neues Jahr 2018.

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